(Hoch-)intensives Ausdauertraining im Nachwuchsleistungssport am Beispiel Schwimmen
Ein Großteil des Ausdauertrainings wird im Schwimmsport im Gegensatz zur eigentlichen Wettkampfbelastung mit geringer Intensität und hohem Umfang absolviert. Dies wird in der Regel dadurch begründet, dass aerobes Training zu einer erhöhten Regenerationsfähigkeit bzw. Ermüdungswiderstandsfähigkeit im Sinne einer Verbesserung der sogenannten Grundlagenausdauer führt. Jüngste Studien zu (hoch-)intensivem Training bei Erwachsenen belegen jedoch, dass in entsprechend kürzerer Trainingszeitähnliche physiologische Anpassungen im Vergleich zu umfangsorientiertem Training erreicht werden können. Das gilt auch für die aerobe Ausdauerleistungsfähigkeit, eben die Grundlagenausdauer. Wissenschaftliche Studien zu (hoch-)intensivem Training mit Kindern im Schwimmsport sind bislang nicht publiziert. Das Ziel der Studie war es deshalb, die Effekte von umfangs- versus intensitätsbetontem Schwimmtraining im Kindesalter zu vergleichen.
© Copyright 2010 Sport- und Präventivmedizin. Springer. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Trainingswissenschaft Ausdauersportarten Nachwuchssport |
| Tagging: | HIT |
| Veröffentlicht in: | Sport- und Präventivmedizin |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2010
|
| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1007/s12534-009-0052-8 |
| Jahrgang: | 40 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 34-40 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |