Über die pädagogische Verantwortung im Leistungssport
• die körperliche Entwicklung, auch einschließlich gesundheitsrelevanter Merkmale und des Körper- und Gesundheitskonzepts. Junge Leistungssportler sind, gemessen mit medizinischen Tests, nicht gesünder als andere junge Menschen, aber sie fühlen sich gesünder (und das ist viel wert) und wissen mehr darüber, was sie für ihre Gesundheit tun können.
• psychosomatische Stress-Symptome. Junge Leistungssportler haben nicht weniger Stress als andere (im Gegenteil!), aber sie können besser damit umgehen. • die soziale Entwicklung, insbesondere das Netz sozialer Unterstützung. Junge Leistungssportler sind gut integriert und haben in ihrem Umfeld Menschen, auf die sie sich verlassen können. Sie schaffen übrigens auch besser als andere diesen Balanceakt der Jugend, mit Gleichaltrigen gut auszukommen und es sich nicht mit den Eltern zu verderben.
• die personale Entwicklung, hier besonders die Leistungsmotivation und Selbstwertgefühl. Junge Leistungssportler setzen sich hohe, aber erreichbare Ziele, leben danach und geben nicht schnell auf.
• die Schulkarriere und schulische Leistungen. Junge Leistungssportler sind auch in der Schule besser als der Durchschnitt.
• kulturelle Interessen. Junge Leistungssportler sind nicht einseitig. Sie interessieren sich auch für anderen Sport als ihren eigenen, haben aber auch über den Sport hinaus Interessen, für die sie Zeit opfern und sich einsetzen
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | social sciences management and organisation of sport junior sports |
| Language: | German |
| Published: |
Kiel
2004
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| Online Access: | http://www.uni-bielefeld.de/sport/arbeitsbereiche/ab_iv/personal/Kiel%202004.pdf |
| Pages: | 10 |
| Document types: | misc |
| Level: | intermediate |