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Beweglichkeit und Kraft als Leistungsreserven in der Rhythmischen Sportgymnastik

Die Wettkampfleistung in der Rhythmischen Sportgymnastik wird durch eine ästhetische Darbietung von technisch perfekten Körperbewegungen bei gleichzeitig virtuoser Handhabung der Handgeräte Seil, Reifen, Ball, Keulen bzw. Band geprägt. Dabei ist für die körpertechnischen Schwierigkeiten charakteristisch, dass sie mit großen Spreiz- und Beugewinkeln dargeboten werden. Spagathalten bei Sprüngen, Ständen und Drehungen, oftmals kombiniert mit tiefen Rückbeugen, sind keine Seltenheit. Deutsche Gymnastinnen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Anzahl und Grad der körpertechnischen Schwierigkeit von Gymnastinnen der Weltspitze, sondern auch in der Bewegungsqualität. So zeigen Weltspitzenathletinnen nicht nur Spreizamplituden von 180° - was durchaus den Anforderungen der Wertungsvorschriften genügen würde -, sondern demonstrieren Überspagatbewegungen. Hierfür sind als Voraussetzungen erforderlich: - ein hohes Maß an Beweglichkeit, besonders der Hüft-, Fuß- und Schultergelenke sowie der Wirbelsäule und - ein gleichmäßig ausgebildetes Muskelkorsett um diese Gelenke herum mit einem relativ hohen Kraftniveau.
© Copyright 2007 Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft. Meyer & Meyer Verlag. Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Nachwuchssport
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2007
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/18_NWWS_06_Graf_neu.pdf
Jahrgang:14
Heft:1
Seiten:141-144
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch