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Psychologie im Jugendsport. Der Einfluss der Pubertät, die Auswirkungen auf das Lernen, die Rolle des Trainers

In diesem Buch geht es im Wesentlichen um die spezifischen Entwicklungsmerkmale in der Pubertät, um ihre Bedeutung für sportliches Lernen und Leisten und um die Rolle der Trainer und Betreuer für die sportliche und personale Entwicklung Jugendlicher. Das Buch beleuchtet das spezifische Verhalten Jugendlicher, das durch entwicklungsbedingte Prozesse zwischen Kindsein und Erwachsenwerden durch vielerlei Konflikte geprägt wird. Betreuerverhalten und Trainingsgestaltung verlangen die pädagogische Berücksichtigung der schwierigen Entwicklungsprozesse, um den Jugendlichen Spaß und Freude für aktuelles und zukünftiges Sporttreiben zu vermitteln. Grundkenntnisse über körperliche und psychische Veränderungen in der Pubertät und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen gehören heute zum Rüstzeug eines erfolgreichen Trainers und Jugendbetreuers. Unstrittig ist, dass gerade bei jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern die individuelle Lebenssituation und die persönlichen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle für die Art, die Intensität und die Richtung sportlichen Handeins darstellen. Ausführlich werden die Rollen des Trainers und Betreuers dargestellt. Jeder Trainer und jede Trainerin sind, ob es ihnen bewusst ist oder nicht, auch Pädagogen, da sie nachhaltig in das Leben von Jugendlichen eingreifen. In ihren verschiedenen Rollen als sportliche Fachperson, als Vorbild und Erwachsener, als Vertrauensperson und als Coach beeinflussen sie Einstellungen und Lebenserfahrung jugendlicher Sportler und Sportlerinnen in nachhaltiger Weise. Auch die Eltern spielen eine wesentliche Rolle und werden in ihrem Einfluss auf das sportliche Verhalten ihrer Kinder angesprochen. Das Buch erhebt nicht den Anspruch, eine erschöpfende Jugendpsychologie anzubieten. Es soll wesentliche Aspekte aufzeigen, die für eine erfolgreiche und zufriedenstellende Kommunikation zwischen Erwachsenen und Jugendlichen notwendig sind. Dazu gehören u. a. die psychischen Veränderungen im Verlauf der Pubertät, ihre Auswirkungen auf sportliches Lernen und Leisten, die verschiedenen Funktionen des Trainers als Fachmann und Coach oder neue Erkenntnisse über Gedächtnis, Wahrnehmung und Lernen. Der Autor vertritt die Ansicht, dass die Jugendlichen vom passiven Konsum digitaler Medien nur dann weggelocket werden können, wenn es dem Trainer gelingt, sportliche Anreize zu schaffen. Der Autor des Buches, Prof. Dr. Sigurd Baumann studierte Sport und Psychologie in München, Salzburg und Würzburg. Von 1965 bis 1993 lehrte er an der Universität Würzburg. 1993 erhielt er einen Ruf als Professor für Sportpädagogik an die Universität Bamberg. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der Aus- und Weiterbildung von Lehrern, Übungsleitern und Trainern in Theorie und Praxis.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Nachwuchssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2016
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Seiten:168
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch