Hematological responses in juveniles after training at moderate altitude

Untersucht wurde die Auswirkung von Training in mittlerer Höhe auf Blutparameter wie EPO und 2,3-DPG bei Jugendlichen. Acht männliche und drei weibliche Skiläufer im Alter von 9 bis 19 Jahren beteiligten sich an der Untersuchung. Ihre Trainingsbelastung betrug sechsmal wöchentlich 4-5 Stunden Skilauf über einen Zeitraum von fünf Wochen in einer Höhe von 2700 bzw. in den letzten drei Trainingstagen 3700 m. Das Training fand im Verlauf des Sommers statt. Die Unterbringung der Probanden erfolgte in einer Höhe von 2100 m in den ersten beiden Wochen und 2700 m Höhe in den restlichen drei Wochen. Blutproben wurden 3 bis 4 Tage vor dem Beginn des Höhentrainings und nach Beendigung der Höhentrainingsphase entnommen. Wie angenommen, gab es eine signifikante (p<0.05) Zunahme der Zahl der roten Blutkörperchen, von Hb und Hämatokrit nach Beendigung des Höhentrainings. Es gab ebenfalls eine signifikante Zunahme der 2,3DPG-Konzentration im Blut (p<0.05) nach dem Höhentraining, was auf eine Verschiebung der Hb-Dissoziationskurve nach rechts hinweist. Dahingegen wurde ein signifikanter Abfall des EPO-Niveaus festgestellt (p<0.05). Der Abfall des EPO-Niveaus wies eine indirekte (p<0.05) Korrelation mit der Veränderung der 2,3DPG-Konzentration nach dem Training auf. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass Training in mittlerer Höhe nützliche Wirkungen auf Blutparameter von Jugendlichen haben kann, da es wahrscheinlich den Transport roter Blutkörperchen verbessert.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences junior sports
Published in:Advances in Exercise and Sports Physiology
Language:English
Published: Tsukuba 2004
Volume:10
Issue:2
Pages:31-35
Document types:article
Level:advanced intermediate