Parental influence on sport participation in elite young athletes

Es wurde untersucht, wie junge britische Schwimmer, Turner, Tennisspieler und Fußballspieler an ihren Sport herangeführt und wie sie zu intensivem, systematischem Training ermutigt wurden. Dazu wurden 282 junge Sportler und deren Eltern befragt. Es zeigte sich, dass die Eltern der Schwimmer den größten Anteil bei der Heranführung an den Sport ihrer Kinder hatten und die Eltern der Turner den geringsten. In diesen Sportarten spielten die Eltern auch eine geringere Rolle beim Übergang in das intensive, systematische Training. Etwa 47 % der Fußballer kamen aus eigenem Interesse zu diesem Sport, der Übergang zum sytematischen Training geht jedoch bei 65 % auf das Engagement des Trainers zurück. Eigener Antrieb (27 %) und elterlicher Einfluss (57 %) brachten die Kinder zum Tennis, wobei 25 % der befragten Kinder sich von allein für den Übergang zum systematischen Training entschieden. Kinder aus den niedrigeren sozialen Schichten waren unterrepräsentiert, die Zahl der Kinder aus Haushalten mit nur einem Elternteil war mit 5,3 % sehr viel niedriger als der britische Durchschnitt (16,1%). Schlussfolgerung: In Großbritannien ist das Engagement junger Sportler im Hochleistungssport stark von den Eltern abhängig, wobei die Sportvereine unfd Trainer später eine wichtige Rolle spielen. Unter den aktuellen sozio-ökonomischen und kulturellen Bedingungen werden viele talentierte Kinder mit weniger motivierten Eltern nicht den Weg zum Sport finden. Talentierte Kinder und Jugendliche aus ärmeren Schichten sind stark benachteiligt, insbesondere in Sportarten wie Tennis.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:social sciences junior sports
Published in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Language:English
Published: 2003
Edition:Torino 43(2003)2, S. 250-255, 3 Abb., 4 Tab., 24 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate