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Some indices distinguishing Olympic or world championship medallists in sprint kayaking

Es wurden 30 männliche und weibliche Kajaksprinter Polens, die meisten Teilnehmer von OS und/oder WM, untersucht. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Medaillengewinner (5 Frauen, 6 Männer) und weniger Erfolgreiche (10 Frauen, 9 Männer). Erfasst wurden anthropometrische Parameter sowie folgende Tests durchgeführt: anaerober Oberkörper-Leistungstest über 40 s, ansteigender Belastungstest auf dem Kajakergometer mit anschliessender Maximalbelastung über 2 min (Frauen) und 4 min (Männer). Mit dem ersten Test wurden geleistete Arbeit (Wtot) und maximale Arbeitsleistung (Pmax) bestimmt, mit dem zweiten Arbeitsleistung (PAT4) und Sauerstoffaufnahme zur anaeroben Schwelle (VO2AT4), mittlere Arbeitsleistung der Maximalbelastung (Pm), VO2max und Blutlaktat. Ergebnisse: Außer in der Körperhöhe bei Frauen, die bei Medaillengewinnern kleiner war, unterschieden sich die anthropometrischen Merkmale zwischen beiden Gruppen nicht. In den Belastungsparametern waren bei den Männern nur die anaeroben Leistungsmerkmale bei den Medaillengewinnern signifikant höher im Vergleich zu den weniger erfolgreichen Kajaksprintern. Bei den Frauen waren bei den Medaillengewinnern Pmax, Wtot, Pm und PAT4 signifikant höher. Zusätzlich bestand bei den Frauen eine signifikante Beziehung zwischen Wtot und Pm. Schlussfolgerung: Der nützlichste Auswahlindex im Kajaksprint ist die Gesamtarbeit, die im anaeroben Oberkörper-Leistungstest geleistet wird.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Biology of Sport
Language:English
Published: Warsaw 2002
Volume:19
Issue:2
Pages:133-147
Document types:article
Level:advanced intermediate