Body composition and somatype characteristics of elite male junior rowers in realtion to competition level, rowing style and boat type

Während der Junioren-WM im Rudern 1997 in Belgien wurden 383 männliche Ruderer untersucht. Ziel der vorliegenden Untersuchung war: 1. Beschreibung von Körperbau- und Somatypmerkmalen von jungen Eliteruderern und 2. Analyse der physischen Merkmale der Ruderer in Bezug zum Wettkampfniveau, Ruderstil und zur Bootskategorie. Ergebnisse: - Männliche Eliteruderer waren im Durchschnitt größer (1,87+/-0,06 m) und schwerer (82,2+/-7,4 kg) im Vergleich zu Referenzwerten. - Der mittlere Körperfettanteil betrug 9,8+/-1,3%. - Der mittlere Somatyp war 2,3 - 4,7 - 3,0. - Im Vergleich zu Nichtfinalisten (n=222) waren die Finalisten (n=144) signifikant größer (1,86 zu 1,89 m) und schwerer (80,6 zu 84,8 kg). In den absoluten Werten hatten sie mehr fettfreie Masse (FFM) (72,7 zu 76,6 kg) und Fettmasse (FM) (7,9 zu 8,3 kg). - Als Anteil der Körpermasse wurde kein Unterschied in der Fettmasse zwischen beiden Gruppen festgestellt (9,7% Körperfett). - Finalisten hatten einen niedrigeren endomorphen Wert (2,2 zu 2,4). - Im Vergleich von Skullern (n=161) und Riemenruderern (n=222) waren die letzteren signifikant größer (1,88 zu 1,86 m) und schwerer (83,6 zu 80,3 kg) und hatten mehr FFM (75,2 zu 72,7 kg), FM (8,3 zu 7,7 kg) und % Fett (9,9 zu 9,5%). Im Somatyp wurden keine Unterschiede festgestellt. - Ruderer in Booten mit Steuermann hatten signifikant höhere Werte in der Körpergröße und -masse, FFM und FM als Ruderer, die andere Bootsklassen fuhren.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports junior sports
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 2001
Edition:London 19(2001)8, S. 611
Document types:article
Level:advanced intermediate