(Praktische Trainingsschwerpunkte in der ersten und zweiten Entwicklungsdekade)
Verf. stellt Thesen gegen eine heute häufig zitierte a-priori-Bevorteilung von Athleten aus genetischen oder geographischen Voraussetzungen (z.B. afrikanische Langstreckenläufer) auf und versucht Wege zu zeigen, diese "Bevorteilungen" zu durchbrechen:
1.
Ein Mensch ist extrem anpassungsfähig. Diese Adaptation findet im Einklang mit den dominierenden Entwicklungsstimuli statt. Junge Menschen sprechen am besten auf derartige Stimuli an, insbesondere in den Phasen vor und nach der Pubertät.
2.
Der o.g. negative Entwicklungstrend kann nicht gestoppt werden, wenn es nicht gelingt, Kinder und Jugendliche in ein sinnvolles, systematisches Training unter günstigen Umfeldbedingungen zu integrieren.
3.
Das Trainng ist an die biologische und physiologische Entwicklung anzupassen.
4.
Zukünftig wird die Bedeuung der Schnelligkeitsparameter in allen leichtathletischen Disziplinen zunehmen. Der Anteil des Schnelligkeitstrainings am Gesamttrainingsumfang wird sich deutlich erhöhen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Nachwuchssport |
| Veröffentlicht in: | New Studies in Athletics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Monaco 13(1998)1, S. 13-20, 1 Abb., 16 Tab. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |