Rifle-balancing in precision shooting: behavioral aspects and psychophysiological implication

Mit der Studie wurden die Strategien untersucht, die Schützen in der Phase des Zielens einsetzen. Als Probanden dienten sechs Leistungssportler und sechs Sportler aus dem Anschlußbereich. Mit dem Lasergewehr absolvierten alle eine simulierte Schießübung. Ihre Leistung wurde aus der Sicht ihres Verhaltens und der Psychophysiologie bewertet. es zeigte sich, daß die Phase, in der der Lauf des Gewehrs in ein erforderliches Gleichgewicht gebracht wird, von entscheidender Bedeutung für das sportliche Ergebnis ist. Dabei zeigten sich zwischen Leistungssportlern und Anschlußkadern unterschiedliche Strategien: Die Leistungssportler konzentrierten sich für die Erreichung einer stabilen Gewehrposition auf die psychomotorische Regulation (mit zunehmender frontaler Positivität verringerte sich die Gewehrstabilität), während die Anschlußkader stärker auf eine visuell-räumliche Verarbeitung orientierten. Daraus wird die Bedeutung der Untersuchung für das Verständnis der psychologischen Aspekte des Schießsports hergeleitet wie auch für die Bewertung der funktionellen Bedeutung des elektrocorticalen langsamen Hirnpotentials für "geschlossene Fertigkeiten" wie sie das Schießen darstellen. Die Mehrebenenuntersuchung führt zur Annahme, daß die zentrale Größe einer überragenden Schießleistung die Fähigkeit des Schützen ist, einen Zustand der wachen Immobilität zu erreichen und diesen aufrechterhalten zu können. Das kann die Ausführung des Auslösens des Schusses fördern. - leicht verändertes Autorreferat -
© Copyright 1998 Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. Wiley. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences technical sports junior sports
Published in:Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports
Language:English
Published: 1998
Edition:Kopenhagen 8(1998)2, S. 78 - 83, 4 Abb., 19 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate