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Bryt centraliseringen - bredare elitsatsning

Nach zwanzig Jahres seiner Existenz wird das System der schwedischen Skigymnasien vom Skiverband selbst in Frage gestellt. Die Sportler an den Skigymnasien sollen zukünftig auch an Fördermaßnahmen außerhalb des Skigymnasiums teilnehmen. Für die besten Skigymnasiasten sollen die Entwicklungswege auch noch flexibler gestaltet werden. Darunter zählt auch ein erweiterter internationaler Wettkampfkalender im Juniorenbereich (Norwegen, Finnland, Mitteleuropa). Insgesamt soll es daraum gehen, durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Schwedischen Skiverband, den regionalen Skiverbänden und den Vereinen eine größere breite in der Nachwuchsförderung zu erreichen. Es ist angedacht, die finanziellen Mittel für nationale Trainingsgruppen zu verrinergn und dafür regionale Trainingsgruppen zuschaffen, in denen Talente gemeinsam trainieren können. Damit könnte die Zahl der einbezogenen Talente verdoppelt werden. Gleichzeitig könnte die zentrale Administration verringert werden, weil die regionalen Gruppen in der Regie eines Regionalverbandes oder Vereins laufen könnten. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Verbreiterung der Maßnahmen zur Talentauswahl im Jugendbereich. Im Augenblick scheiden noch zu viele talentierte Sportler zu früh aus, wird diesen Sportlern nicht genügend Entwicklungszeit gegeben. "Man kann keine Spitze ohne Breite erreichen." Der Skiverband wird aufgefordert, sich an den Beispielen aus den erfolgreichen schwedischen Mannschaftssportarten (Eishockey, Fußball usw.) zu orientieren. Diese Verbände haben in jedem Jahrgang 500 oder 600 talentierte Sportler auf den verschiedenen Ebenen. - H. Sandner -
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports junior sports
Published in:Svensk Skidsport
Language:Swedish
Published: 1997
Edition:Bjästa 28(1997)9, S. 18 - 19
Document types:article
Level:advanced intermediate