Conditioning lateral movement for multi-sport athletes: Practical strength and quickness drills
(Seitliche Konditionierungsbewegungen für Sportler verschiedener Disziplinen: Praktische Kraft- und Schnelligkeitsübungen)
Die Fähigkeit sich schnell, dynamisch seitlich zu bewegen spielt in vielen Ballsportarten eine wichtige Rolle, insbesondere in der direkten Auseinandersetzung mit einem gegnerischen Spieler. Jegliche Form der Richtungsänderung in diesen Sportarten ist mehr oder weniger mit einer Seitwärtsbewegung verbunden. Untersuchungen haben ergeben, daß in den Ballsportarten der Anteil von Seitwärtsbewegungen zwischen 50 und 90 % liegt. Neben den grundlegenden Faktoren Athletik, Gleichgewicht, Koordination, Kraft, Beweglichkeit werden folgende Faktoren als wichtig für diesen Teilbereich dargestellt: Physiologie, körperlicher Zustand, neurophysiologische Synchronisation, sportliche Technik und Taktik. Viele Sportler haben in mindestens einem dieser Bereiche Defizite, die dann zu einer nicht optimalen Leistung oder zu Verletzungen führen. Für das zielgerichtete Training von Seitwärtsbewegungen werden insgesamt 22 Übungen vorgestellt (teilweise allgemeinerer Art für verschiedene Sportarten, teilweise am Beispiel des Eishockeys demonstriert). Entscheidend dabei sind die Entwicklung von Kraftfähigkeiten sowie von Schnelligkeit über spezifische Übungen, die sich an den Bewegungsmustern der jeweiligen Sportart orientieren. Dabei ist zu beachten, daß die Seitwärtsbewegungen primär Bewegungen mit einem Bein sind. Daraus ergeben sich viele Übungen, die auf ein Bein bzw. auf den Wechsel von einem Bein zum anderen orientiert sind. Da bei Seitwärtsbewegungen Sprünge nicht sehr oft vorkommen, wird auch auf diese weitgehend verzichtet oder es werden nur geringe Sprunghöhen gewählt. Wenn Sprünge ausgeführt werden, dann in der horizontalen Ebene. Ziel ist es, die Schnelligkeit auf den Füßen zu verbessern. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Übungen, die sich auf Gegenbewegungen konzentrieren, um Explosivität zu entwickeln. Damit soll die Zeit, die für einen Wechsel der Bewegungsrichtung erforderlich ist, minimiert werden. Weiterhin stehen immer wieder Mehrgelenksbewegungen auf dem Trainingsplan, um sportartspezifische Bewegungen zu simulieren.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Strength and Conditioning Journal |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Ausgabe: | Colorado Springs 18(1996)5, S. 10 - 19, 22 Abb., 5 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |