Pathogenesis of sports-related spondylolisthesis in adolescents

(Pathogenese der sportbedingten Spondylolisthesis bei Jugendlichen)

Zwischen 1987 und 1993 wurden 77 junge Sportler (55 Jungen und 22 Mädchen) mit Spondylolyse und Spondylolisthesis (>5 % Gleiten) untersucht. Das Alter der Patienten lag zwischen 9 und 18 Jahren. Die Ergebnisse wurden mit einer Gruppe von 88 Patienten verglichen, die nur Spondylolysis hatten (ohne Wirbelgleiten). In der Gruppe mit Wirbelgleiten wurden bei allen Patienten eine Endplattenläsion festgestellt, in der Gruppe ohne Wirbelgleiten bei 60 Patienten (68 %). Das Gleiten zwischen Knochen- und Knorpelendplatte wurde mittels MRI-Untersuchung untersucht und entsprechend des Gleittyps eingeteilt in: Gesamtgleiten von L-5 oder S-1, teilweises Gleiten von L-5 oder S-1, Kombination von beiden (Mischtyp). In einer Gruppe von 31 Patienten mit progressivem Gleiten stand dieses nicht mit dem Frühstadium eines teilinterartikulären Defekts in Verbindung. Das vertebrale Gleiten entwickelte sich oder schritt am meisten fort im Knorpel- oder Apophysenstadium des lumbalen Skelettalters. Das Verkeilen des vertebralen L-5-Körpers und das Abrunden des Sakrum schritt bei entwickeltem Gleiten fort, jedoch nicht in der Gruppe ohne Wirbelgleiten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport
Veröffentlicht in:The American Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Waltham 1996
Jahrgang:24
Heft:1
Seiten:94-98
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel