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Gegner erfolgreich überspielen. Einflussfaktoren auf Passentscheidungen in Bezug zur Anzahl der überspielten Gegner

Mit Beginn der statistischen Erfassung von Ereignissen in Fußballspielen, wurden sowohl Mannschaften, als auch einzelne Spieler anhand ihrer prozentual erfolgreichen Pässe bewertet. Experten finden diesen Wert zu ungenau, weil er alle Pässe als gleich effektiv annimmt. Bei der UEFA-Europameisterschaft 2016 wurde eine neue Bewertungsmetrik in die Spielanalyse eingeführt, die die Anzahl der mit einem Pass überspielten Gegner misst. Das sogenannte "Packing" führt zu einer genaueren qualitativen Bewertung gespielter Pässe. Wie aber entscheidet sich ein Passgeber in einer bestimmten Spielsituation für eine von verschiedenen möglichen Passoptionen mit mehr oder weniger zu überspielenden Gegnern? Wie kann der Passempfänger zum Gelingen der Aktion beitragen? Nachdem der "Packing-Hype" etwas abgeklungen schien, analysierten Sportwissenschaftler Trackingdaten aus Schweizer U 18-Meisterschaftsspielen. Sie wollten herausfinden, welche Faktoren die Passentscheidung in Bezug auf die Anzahl überspielter Gegner beeinflussen. Zudem hat man versucht das Freilaufverhalten des Passempfängers zwischen Pässen mit vielen und wenigen überspielten Gegnern zu vergleichen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Spielsportarten Naturwissenschaften und Technik
Tagging:Passspiel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Deutscher Fußball-Bund 2019
Schriftenreihe:Wissensportal der DFB-Akademie
Online-Zugang:https://www.dfb-akademie.de/studie/gegner-erfolgreich-ueberspielen/-/id-15000115
Dokumentenarten:Informationsseite und Navigationsseiten
Level:mittel