Weiterentwicklung leistungsdiagnostischer Methoden im Skilanglauf der Behindertensportler zur Optimierung von Lauftechnik und Material sowie zur Steuerung des Trainings

Verf. gehen in der Weiterentwicklung leistungsdiagnostischer Methoden im Skilanglauf von Behindertensportlern an die Lösung folgender Aufgaben: 1. Reduktion des Gesamtgewichts der Kraftsensoren und der IMU-Erfassungshardware sowie Verbesserung der Zuverlässigkeit und Verschleißfestigkeit der Kraftsensoren; 2. Ersatz der kabelgebundenen Übertragung von Kraft- und IMU-Daten sowie der Stromversorgung durch ein Lithium-Batterie-gepuffertes Loggersystem und 3. Verbesserung bzw. Optimierung der Algorithmen zur Berechnung von Raumlage-Winkelkoordinaten auf der Basis der IMU-Sensordaten. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich wie folgt darstellen: 1. Mit dem Mess-System ist es möglich, den Zeitverlauf der Stockkräfte auch über längere Strecken zu bestimmen; 2. Die Zuordnung der Position der Athletinnen und Athleten auf einer Trainingsrunde kann entweder durch GPS-Synchronisation oder mittels des Luftdruck-Profils vorgenommen werden; 3. Streckenprofile können infolge der Empfindlichkeit des von den Modulen aufgezeichneten Luftdrucks abgelesen werden; 4. Winkelverläufe in der Sagittalebene können aus den IMU-Daten sehr realistisch berechnet werden; 5. Die Datenvisualisierung ermöglicht eine Kopplung von Videobildsequenzen von Aufnahmen auf der freien Strecke mit Stocksensordaten. Schnürer
© Copyright 2015 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2013/14. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Ausdauersportarten Parasport
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2013/14
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln Sportverlag Strauß 2015
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/3868707/3868810/html5.html#/54
Seiten:53-58
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch