Internationale und nationale Entwicklungstendenzen in der Sportart Skilanglauf/Damen in Auswertung der Olympischen Spiele 1998 in Nagano mit Folgerungen für den Olympiazyklus 1998-2002
Auf der Grundlage von weltstands- und Wettkampfanalysen im Ergebnis der Wettkampfhöhepunkte im Olympiazyklus 1995 bis 1998 wird deutlich, daß die Entwicklung der Weltspitzenleistungen im Skilanglauf auf allen Wettkampfstrecken anhielt. Die teilweise auf einzelnen Abschnitten der Wettkampfstrecke erreichten Geschwindigkeiten und Lauffrequenzen erreichten neue Dimensionen. Hauptursache für die Leistungssteigerung liegen vor allem in einem außergewöhnlichen Training, in neuen wirkungsvollen Belastungsreizen, professionellen Trainingsbedingungen und einer optimalen Organisation der Wettkamfpleistung. Die Leistungsentwicklung der deutschen Skilanlangläuferinnen im Olympiazyklus verlief stagnierend und muß in "internales Mittelmaß" eingestuft werden. Hauptursachen für diese nicht ausreichende Leistungsentwicklung bestehen in erster Linie in der nicht professionellen Einstellung der Athleten zu notwendigen Trainingsmaßstäben. Hervorzuheben ist dabei de zu geringe Gesamttrainingsumfang und die nicht ausreichenden intensiven Trainingsanteile. Azuf der Grundlage internationaler Analysen werden leistungsbestimmende Merkmale in den Wettkampfstrukturen hervorgehoben, die eine stärkere Beachtung in den Trainingskonzeptionen finden müssen. Dazu werden notwendige Konsequenzen für die Trainingsstrategie im Olympiazyklus 1998/2002 vorgeschlagen. -Autorreferat -
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
1998
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| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/sponet/178636.pdf |
| Jahrgang: | 5 |
| Heft: | 1 |
| Seiten: | 116-136 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |