Energy cost of different skating techniques in cross-country skiing

Die Ziele der Studie waren - der Vergleich des aeroben Energieverbrauchs von 4 unterschiedlichen Skatingtechniken auf Schnee im Skilanglauf und - die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Leistung und aerobem Energieverbrauch. Methode und Durchführung: 12 Skilangläufer (vom Freizeitsportler bis zum Leistungssportler nationaler Klasse) absolvierten vier Tests in unterschiedlichen Skatingtechniken über jeweils 6 Minuten in zufälliger Reihenfolge. Jeder der Versuche erfolgte bei der gleichen submaximalen Geschwidnigkeit jedoch in unterschiedlicher Technik: 1) V1 - Zweitaktschlittschuhschritt / Skating mit asymetrischem und asynchronem Doppelstockschub bei Gewichtsverlagerung auf einen Ski, 2) V2A - mit symetrischem Stockeinsatz, 3) V2 - Eintaktschlittschuhschritt / Stockeinsatz bei jeder Gewichtsverlagerung auf jeden Ski und 4) die konventionalle Skatingtechnik ohne Stockeinsatz. Es wurden VO2, die pulmonale Ventilation, der respiratorische Austauschquotient sowie die Herzfrequenz (HR) mittels transportablen Atemgasanalysators gemessen. Ergebnisse: Der aerobe Energieverbrauch (VO2/mittlere Geschwindigkeit) und die Herzfrequenz waren in der V2-Technik höher als in der V1-Technik. Die kann durch den stärkeren und effizienteren Einsatz des Oberkörpers und den geringeren Veränderungen in der Geschwindigkeit des Körperschwerpunkts bei V1 erklärt werden. Der aerobe Energieverbrauch war in der konventionellen Technik um um 5-9% höher als in den anderen Techniken. grund hierfür ist möglicherweise die kürzere Dauer der Vortriebskräfte innerhalb eines Zyklus bei Einsatz der konventionellen Technik. Weiterhin ergaben die Analysen, dass beim Skaten die mechanische Effizienz (Vortriebskräfte/Gesamtkräfte) in den oberen Gliedmaßen größer als in den unteren Gliedmaßen ist. Der Korrelationskoeffizient zwischen Leistung und aerobem Energieverbrauch war beim V2A, V2 und beim konventionellen Skaten signifikant, nicht aber in der V1-Technik. Schlussfolgerung: Die Untersuchungen unterstreichen die Bedeutung der Oberkörperkomponente im Skilanglauf. Außerdem wurde gezeigt, dass der aerobe Energieverbrauch diskriminierendes Kriterium im Vergleich von Skilangläufern unterschiedlichen Niveaus ist.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Tagging:Doppelstockschub
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 2003
Edition:London 21 (2003) 1, S. 3 - 11, 1 Abb., 2 Tab., zahlr. Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate