Teknikkanalyser av padling i motbakke pa tredemolle
Als Probanden für dieses Projekt wurden eine Sportlerin und vier männliche Auswahlsportler Skilanglauf und zwei Biathleten eingesetzt. Folgende Aspekte wurden untersucht:
- Position des Körperschwerpunktes im Verhältnis zum Fußgelenk im Augenblick des Aufsetzens des Ski auf die Loipe
- die Geschwindigkeit des Ski und sein Aufsetzwinkel in der Loipe
- der Zeitpunkt des Beginn des Abdrucks mit den Beinen im Verhältnis zum Aufsetzen auf der Loipe
- die Positionierung des Körpers
- aktuelle Gelenk- und Segmentwinkel im Zyklusverlauf
- Zeitparameter - Zyklusfrequenz, Kontaktzeiten, Schwungzeit.
Für die Aufzeichnung der Technikparameter wurde ein Videopositionssystem ProReflex der Firma Qualisys eingesetzt, mit dem die Lage von Punkten dreidimensional bestimmt werden kann. Die Parameter wurden jeweils über einen Zeitraum von 15 Sekunden mit einer Aufnahmefrequenz von 240 Hz aufgezeichnet.
Parallel dazu wurden Werte für submax. VO2, max. VO2, Herzschlagfrequenz (Hf) und Laktat (La) aufgezeichnet.
Dabei wird festgestellt, dass der Körperschwerpunkt zu großen Teilen des Bewegungszyklus vor dem Körper liegen sollte.
Bei der Gestaltung des Vortriebs aus den Beinen ist darauf zu achten, dass zeitlich keine statischen Gleitphasen entstehen. Abdruck bedeutet Vortrieb, während eine Gleitphase auch eine Bremsphase ist. Deshalb muss während der gesamten Bewegung Druck auf die Loipe ausgeübt werden. Beim Ende des Abdrucks sollte das Hüftgelenk nahezu gestreckt sein. Das gilt für alle Technikvarianten der freien Technik. Die Streckung im Fussgelenk, Knie- und Hüftgelenk in Kombination mit Entspannung stellt eine Voraussetzung für die Entwicklung eines grossen Kraftimpulses im Abdruck und für das Durchströmen der arbeitenden Muskulatur mit Blut dar. Das ist auch wichtig, um die Laktatakkumulation zu verhindern.
Die Geschwindigkeit des Ski in Laufrichtung sollte während des Gesamtzyklus so hoch wie möglich gehalten werden. Dazu sind unnötiges Kanten der Ski und nach hinten Führen des Ski - wie im Diagonalschritt typisch - zu verhindern. Das wiederum führt dazu, dass gegen einen Ski Druck erzeugt werden kann, der dem Körper folgt. Gleichzeitig werden gute Bedingungen für die Streckmuskulatur mit einem geringeren Energieumsatz geschaffen.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | endurance sports |
| Published in: | Skisport |
| Language: | Norwegian |
| Published: |
2001
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| Edition: | Baerum (2001)8, S. 50-51 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |