Responses to training in cross-country skiers

(Trainingsreaktionen von Skilangläufern)

Zielstellung: Es wird untersucht, ob Skilangläufer, die nicht positiv auf ein Trainingsprogramm mit hohem Umfang und niedriger Intensität reagierten, ihre Leistungen im folgenden Trainingsjahr bei einem verdoppelten hochintensiven Trainingsumfang verbessern. Methoden/Probanden: Während des ersten Jahres wurden 14 Skilangläufer hinsichtlich VO2max, VO2Schwelle, Laktatreaktion, maximale Armkraft und Wettkampfergebnisse nach einem Standardtrainingsprogramm untersucht. Während des zweiten Jahres wurden die Sportler in eine Kontrollgruppe (Sporler, die gut auf das Trainingsprogramm reagiert haben) und eine Untersuchungsgruppe (Sportler, die schlecht auf das Trainingsprogramm reagiert haben) eingeteilt. Die Kontrollgruppe (n=7) wiederholte das vergangene Trainingsprogramm. Die Untersuchungsgruppe (n=7) führte ein modifiziertes Trainingsprogramm durch, bei dem der Anteil der hochintensiven Trainingszeit erhöht (von <17% auf >35%) und der Anteil des wenig intensiven Trainingsumfanges um 22% gesenkt wurde. Ergebnisse: In der Untersuchungsgruppe wurden VO2max, VO2Schwelle, max. Armkraft und Wettkampfleistungen sign. verbessert. Schlußfolgerung: Die Erhöhung des Umfanges an hochintensivem Training kann die Wettkampfleistung von Skilangläufern verbessern, die nicht auf ein Trainingsprogramm mit einer Erhöhung des wenig intensiven Trainings reagierten.
© Copyright 1999 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Indianapolis 31(1999)8, S. 1211 - 1217, 6 Tab., 25 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel