Ski skating technique affects upper body demands in roller skiing
(Einfluß der Skilanglauf - Skatingtechnik auf die Beanspruchung des Oberkörpers beim Skirollerlauf)
Ziel der Studie war ein Vergleich der Kräfte beim Stockeinsatz im Skilanglauf mit verschiedenen Techniken in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen.
Neun Skilangläufer absolvierten Skirollertests mit den selben Skirollern mit vier verschiedenen Geschwindigkeiten (13,0 / 15,9 / 18,8 km/h sowie maximaler Geschwindigkeit. Die eingesetzten Techniken waren der Zweitakt-Schlittschuhschritt (V1), der Eintakt-Schlittschuhschritt (V2), der asymetrische Schlittschuhschritt mit versetztem Stockeinsatz (V2-alternate) sowie der Doppelstockschub (DP). Getestet wurde auf einer Asphaltstrecke mit einer Steigung von 2%.
Gemessen wurden die axialen Kräfte im Skistock, die Daten wurden über 3-5 aufeinanderfolgende Zyklen gemittelt.
Ergebnisse:
Die Auswertungen egaben, daß die Spitzenkraftwerte sich im Vergleich der Techniken signifikant unterschieden. Es wurde dabei folgende Reihenfolge ermittelt: DP>V2>V1=V2A Auch die Durchschnittskraft über den gesamten Zyklus (ACF) wies signifikante Uterschiede auf: DP>V2>V1>V2A. Die ACF-Mittelwerte als % des Körpergewichts betrugen folgende Werte (wobei die mit *versehenen Größen einen signifikanten Einfluß der Geschwindigkeit repräsentieren):
(Die Angaben erfolgen in der Reihenfolge für die vier Geschwindigkeiten 13,0 / 15,9 / 18,8 km/h und Maximalgeschw.)
DP* 5,8+/-0,1 6,0+/-0,4 6,3+/-0,7 6,8+/-1,1
V2 4,8+/-0,5 4,7+/-0,2 4,7+/-0,5 5,0+/-0,7
V1* 3,6+/-0,4 3,6+/-0,3 4,0+/-0,4 4,4+/-0,6
V2A* 3,3+/-0,5 3,4+/-0,3 3,7+/-0,4 4,1+/-0,3
Schlußfolgerung:
1. Beim Eintaktschlittschuhschritt (V2) sind die Anforderungen an die Oberkörperkraft größer als bei V1 und V2A, jedoch geringer als beim Doppelstockschub.
2. Im Gegensatz zu den anderen in dieser Studie untersuchten Techniken ist der Eintakt-Schlittschuhschritt unabhängig von erhöhten Stockeinsatzkräften für die Erhöhung der Geschwindigkeit. Daher scheint eine Erhöhung der Geschwindigkeit im Eintakt-SSS stärker von einer Erhöhung der Vortriebskräfte im Ski abhängig zu sein.
Die Ergebnisse bestätigen damit internationale Tendenzen, wonach Weltklasse-Skilangläufer hohe Anteile Doppelstockschub (klassisch) und Eintakt-SSS (Skating) bei allen Trainings- und Wettkampfgeschwindigkeiten einsetzen.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Tagging: | Doppelstockschub |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Online-Zugang: | http://www.xcskiworld.com/French_abstracts.html |
| Dokumentenarten: | Internetseite |
| Level: | hoch mittel |