Physiological effects of technique and rolling resistance in uphill roller skiing

(Physiologische Wirkungen von Technik und Rollwiderstand beim Bergan-Skirollerlaufen)

Zielstellung: Es hat sich gezeigt, daß im flachen Gelände die Doppelstocktechnik (DP) ökonomischer als die V1-Skatingtechnik (V1) ist. In der vorliegenden Untersuchung werden diese beiden Techniken beim Bergan-Skirollerlaufen untersucht. Zusätzlich wird für die V1-Technik die physiologische Wirkung eines sich verändernden Skirollerrollwiderstands untersucht. Probanden/Methoden: 5 Skiläuferinnen und 5 Skiläufer absolvierten Rollerskilläufe über jeweils 4 min an einem 5.2%igen Anstieg während physiologische Messungen durchgeführt wurden. Ergebnis: Bei V1-Technik waren die VO2-Werte im Durchschnitt 8% höher , während der subjektiv empfundene Anstrengungsgrad (RPE) und die Blutlaktatspiegel bei der DP-Technik höher waren. Die Verdopplung des dynamischen Reibungskoeffizients der Rollerski, die die externe Kraftleistung um 16-17% erhöhte, ergab im Durchschnitt 13% höhere VO2-Werte. Diese Höhe der Widerstandsveränderung bewirkte keine statistische Veränderung in der Beziehung von VO2 und RPE. Es wird geschlußfolgert: 1. Der Anstieg hat wenig Einfluß auf die relative Ökonomie von DP und V1. 2. Große Unterschiede im Skirollerrollwiderstand scheinen keinen Einfluß auf die cardiovaskuläre Trainingsadaptation, die beim Bergan-Skirollertraining in VI erzielt werden, zu haben.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Indianapolis 30(1998)2, S. 311 - 317, 5 Abb., 1 Tab., 17 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel