Styrketräning - men hur?
Vorstellung einer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel "Entwicklung der Oberkörpermuskulatur und der Leistungsfähigkeit beim Stockeinsatz im Skilanglauf und deren Veränderung im Ergebnis disziplinspezifischen Ausdauertrainings", die am Skigymnasium Solleftea angefertigt wurde. Dazu wurden acht männliche und vier weibliche Skiläufer der Spitzenklasse (18 - 21 Jahre) als Probanden eingesetzt. Diese Läufer absolvierten ein verändertes Training, das sich mehr auf aerobe Ausdauerentwicklung für den Oberkörper und damit auf die Leistung speziell beim Doppelstockschub im Skilanglauf orientierte. Das Trainingsprogramm wurde über einen Zeitraum von fünf Monaten realisiert. Die Veränderungen waren dergestalt, daß das Skirollertraining umfangsmässig von 45 % auf 58 % (92 - 126 Stunden) erhöht wurde. Außerdem wurden zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche ausschließlich mit Doppelstockschub bzw. mit Doppelstockschub unter Beineinsatz absolviert. Die Probanden wurden dreimal getestet: Am Beginn der Studie im Mai 1994, am Ende des Sommertrainings im Oktober 1994 und zum Abschluß der Studie im Mai 1995. Getestet wurde das spezifische Leistzungsvermögen über 7,5 km beim Skirollerlauf mit Doppelstockschub bzw. beim Doppelstockeinsatz mit Beineinsatz unter wettkampfähnlichen Bedingungen. Gleichzeitig wurden Biopsien vom m. triceps brachi und m. vastus lateralis genommen.
Untersucht wurde auch die Beziehung zwischen der maximalen dynamischen Kraft und der maximalen dynamischen Ausdauer. Dazu wurde ein sog. Skiergometer eingesetzt.
Im Ergebnis wurde fetgestellt, daß nach der Trainingsperiode Mai - Oktober bei den Probanden eine Leistungsverbesserung beim Skirollerlauf mit Doppelstock- und Beineinsatz um 3,1 % und beim reinen Skirollerlauf mit Doppelstockschub um 8,6 % erreicht wurde. Am Ende der Testperiode hatten sich die Laufzeiten für die beiden Laufarten sehr stark angenähert, bei drei Läufern konnten sogar schnellere Zeiten beim Lauf ohne Beineinsatz ermittelt werden. Die Biopsieproben zeigten nach dem Training eine erhöhte aerobe Leistungsfähigkeit der Oberkörpermuskulatur. Die Kapillarisierung stieg bei den Männern um 21%, bei den Frauen um 26%. Die Menge der aeroben Enzyme stieg um folgende Werte: CS - Männer 23%, Frauen 13%; HAD - Männer 12%, Frauen 17 %. Auch bei den anaeroben Enzymen LDH4-5 (Männer 8%, Frauen 11%) und LDH1-2 (Männer 32%, Frauen 21%) konnten signifikante Steigerungen festgestellt werden. Es wurde eine sehr deutliche Beziehung zwischen der Leistung über 9 km auf dem Skiergometer und der 7,5 km Laufleistung fetsgestellt.
Trainingsmethodisch wird aus diesen Ergebnissen geschlußfolgert, daß disziplinspezifisches Training in hügeligem Gelände mit Belastung von einer Dauer von 30 Minuten bis einer Stunde im Bereich der aerob-anaeroben Schwelle oder knapp darüber erforderlich ist, um die aerobe Leistungsfähigkeit der Oberkörpermuskulatur zu verbessern. Gleichzeitig ergeben sich Ansatzpunkte dafür, die Wahl der Laufart (Diagonalschritt oder Doppelstockschub) zukünftig in leichtem Gelände anders zu treffen und mehr mit Doppelstockschub zu arbeiten.
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| Предметы: | |
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| нотация: | наука о тренировке виды спорта на выносливость |
| Tagging: | Doppelstockschub |
| Опубликовано в:: | Svensk Skidsport |
| Язык: | шведский |
| Опубликовано: |
1997
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| Редактирование: | Bjästa 28(1997)7-8, S. 22 - 23, 1 Tab., 1 Abb. |
| Document types: | статья |
| Уровень: | продвинутый средний |