Effect of kinematic variables on performance in women during a cross-country ski race

(Einfluß kinematischer Variablen auf die Wettkampfleistung von Skilangläuferinnen)

Es wurde die Beziehung zwischen Zyklusgeschwindigkeit bergan, Zykluslänge und Zyklusfrequenz bei Elite-Skilangläuferinnen der USA während eines Skilanglaufwettbewerbs mit mehreren Runden untersucht. Dazu wurden 18 Skilangläuferinnen bei den USA-Meisterschaften 1995 im 10km-Freistilwettbewerb beobachtet.Die Strecke bestand aus 2 gleichen Runden von jeweils 5km. Gefilmt wurde an einem 11-12%igen Anstieg von ca. 400m beim Kilometer 2,5 bzw. 7,5. Der Videobereich betrug ca. 12 m und lag am Ende des Anstiegs. Während des Anstiegs wurde von allen Läuferinnen der V-1-Stil angewandt. Ergebnisse: Die Zykluslänge steht in positiver Beziehung zur Zyklusgeschwindigkeit während des Berganlaufens und führt letzlich zu schnelleren Laufzeiten. Zyklusgeschwindigkeit und Zykluslänge in Runde 2 hatten die engste Beziehung zur Rundenzeit und zur Gesamtendzeit. Die Zyklusfrequenz stand in keiner Beziehung zur Zyklusgeschwindigkeit oder zu den Rundenzeiten und war zwischen erfolreichen und weniger erfolgreichen Skiläuferinnen nicht unterschiedlich. Die langsamere Anstiegsgeschwindigkeit während der 2. Hälfte des Rennens war die Folge einer verminderten Zykluslänge und nicht einer verminderten Zyklusfrequenz. Es wird geschlußfolgert, daß der Grad der physischen Kondition ein Faktor zur Aufrechterhaltung der Zykluslänge sein könnte und somit der Zyklusgeschwindikeit bergan.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Indianapolis 28(1996)11, S. 1413 - 1417, 3 Tab., 23 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel