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Blick über den Beckenrand. Basics des Herz-Kreislauf-Systems einschließlich Belastungsauswirkungen im Ausdauerbereich und Höhentrainingseffekte

Insbesondere im Langstreckenschwimmen ist die Ausdauerleistungsfähigkeit neben der Technik und der Muskelkraft des jeweiligen Schwimmers von mitentscheidender Bedeutung für die erzielbare (Dauer-)geschwindigkeit. Deshalb spielt das Transportsystem für die energieliefernden Stoffe hierbei eine besondere Rolle. Hierzu gehören die Lunge, Blut und selbstverständlich auch das Herz-Kreislauf-System selber. Diese aufgezählten Organsysteme sind trainierbar, wenn auch jeweils unterschiedlich stark. Außerdem sind der Trainierbarkeit der einzelnen Organsysteme Grenzen gesetzt. Aber nicht nur die Qualität und Quantität eines Trainings ist für das Erreichen bestmöglicher Ausdauerwerte entscheidend, sondern auch die jeweiligen genetischen Voraussetzungen, individuelle Maximalwerte können wohl nicht überschritten werden. Selbstverständlich muss auch der Organismus gesund sein, also er darf keine krankhaften (und seien sie scheinbar noch so klein) Veränderungen haben. Beim Hochleistungstraining ist die komplette Gesundheit deshalb absolute Voraussetzung. Im Gesundheits- und Breitensport ist das in der Regel nach ärztlicher Kontrolle und entsprechendem, angepasstem Training nicht mehr ganz so eng zu sehen. Im Gegenteil, bei bestimmten Erkrankungen (z.B. bei koronarer Herzerkrankung) wird angepasstes (Ausdauer-)Training zur besseren Leistungsfähigkeit im Alltag häufig sogar dringend angeraten. In diesem Artikel sollen ausschließlich trainingsbedingte Veränderungen im Ausdauerbereich dargelegt werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Schwimmen: Lernen und Optimieren, 46
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Beucha DSTV 2021
Seiten:6-26
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch