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Sportpsychologische Betreuung der Nationalmannschaft Behindertensport - Schwimmen sowie Entwicklung eines sportpsychologischen Ausbildungscurriculums für paralympische Coaches

Paralympische bzw. olympische Spiele sind stets die größte Herausforderung für viele Akteure des Spitzensports. Dementsprechend anspruchsvoll waren die Vorbereitung und der Wettkampf selbst. Nachdem bereits der neue paralympische Zyklus begonnen hat, haben wir wiederum ein Mehr an Erfahrung einzubringen. Die Paralympics sind ausgewertet und reflektiert. Die Schlussfolgerungen müssen jetzt zurück in die Praxis. Unter welchen Rahmenbedingungen, ist dabei die spannende Frage. Das Münsteraner Projekt spricht uns mit seinen Ergebnissen aus dem Herzen: Der Ruf nach Sportpsychologie als Mittel der Leistungsoptimierung ist da. Trainerinnen und Athletinnen mit Vorerfahrung aus eigener Betreuung schätzen die Notwendigkeit noch höher ein, als Akteure ohne Vorerfahrung (Staufenbiel, Kiefer et al., 2017). Jetzt muss es gelingen, die Sportpsychologie strukturell und finanziell auch im deutschen paralympischen Sport zu verankern. Wenn "unsere" Nationalmannschaft Schwimmen des DBS und auch andere Abteilungen von den bisherigen Erfahrungen profitieren sollen, braucht es diese institutionelle Absicherung. (vom Autor übern. gek.)
© Copyright 2018 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2016/17. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Sozial- und Geisteswissenschaften Ausdauersportarten Parasport
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2016/17
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hellenthal Sportverlag Strauß 2018
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/14185088/14185117/html5.html#/213
Seiten:211-215
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch