Einfluss eines reaktiven Krafttrainings auf die Laufökonomie und Laufleistung von hochtrainierten Mittel- und Langstreckenläufern

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Implementierung eines intensiv-reaktiven Krafttrainings in das "konventionelle Ausdauertraining" zu einer signifikanten Verbesserung der reaktiven Leistungsfähigkeit und einer Optimierung des motorischen Programms im kurzen DVZ führen. Die Modifikation des Innervationsmusters bedingt eine Optimierung der Stiffnesseinstellung der Muskel-Sehnen-Einheit und damit eine optimierte Speicherung der viskoelastischen Energie in der exzentrischen Phase. Somit kann die Laufökonomie nicht nur über die Optimierung des kardiorespiratorischen Systems sondern auch über die Effizienz der Muskelaktion, also über neuromuskuläre Wege optimiert werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2010
Online-Zugang:http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Geese__155__159,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Geese_155_159.pdf
Seiten:155-159
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch