Differentielle Genexpression in peripheren, mononukleären Zellen nach sportlicher Belastung
(Differential gene expression in peripheral mononuclear cells after physical exercise)
Die Ergebnisse der aktuellen Studie konnten zunächst zeigen, dass sportliche Belastung quantitativ zu deutlich unterschiedlichen Antworten in Immunzellsubpopulationen führt. Monozyten zeichnen sich als die wesentlich sensitivere Zellpopulation aus, was sicherlich auch mit der unterschiedlichen Halbwertszeit/Lebensdauer der beiden Zelltypen zu tun hat. Zukünftig muß also sehr genau abgeschätzt werden, welche Zielzelle untersucht werden soll. Monozyten eignen sich damit eher für schnelles und frühes Monitoring, während T-Zellen längerfristig Belastung wiederspiegeln.
Unter qualitativen Aspekten sind die Unterschiede zwischen beiden Zelltypen deutlich geringer. In beiden Zelltypen werden vor allem stress-sensitive Signalwege angesprochen, wobei sich eine gute Übereinstimmung mit früheren Studien ergab.
Damit zeichnen sich gute Chancen für die zukünftige Entwicklung eines belastungssensitiven Sport-Chips ab, dessen Validierung für das Trainings- und Belastungsmanagement allerdings noch einer Reihe weiterer Untersuchungen bedarf.
© Copyright 2009 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | biological and medical sciences training science technical and natural sciences |
| Published in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09 |
| Language: | German |
| Published: |
Bonn
2009
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| Online Access: | https://www.bisp-surf.de/Record/PU201008006267 |
| Pages: | 11-22 |
| Document types: | book |
| Level: | advanced |