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Einfluss unterschiedlicher Pausenlänge und aktiver und passiver Erholung auf die Sprintfähigkeit

(Influence of different rest intervals during active or passive recovery on repeated sprint swimming performance)

Bisher gehörte zum Grundwissen jedes Trainers und jedes Athleten, dass aktive Erholung zwischen wiederholten Sprints die Leistungsfähigkeit rascher wieder herstellt als passive (Maglischo, Swimming Fastest 2003). In einer 2005 erschienen Forschungsarbeit von Toubekis (Toubekis, A.G. et al. (2005). Influence of different rest intervals during active or passive recovery on repeated sprint swimming performance. Eur J Appl Physiol 93:694-700) wurde gezeigt, dass diese Ansicht nicht immer stimmt. Mit passiver Erholung schwimmt man in Tat und Wahrheit die 25er in einem Sprintset von 8 x 25 m schneller als nach aktiver Erholung zwischen den Sprints. Schwimmt man nach einer Serie von 8 x 25 m Crawl nach 6 Minuten nochmals einen 50-m-Crawlsprint zeigt sich, dass die Art der Erholung - passiv oder aktiv - keine Rolle spielt. In der Studie wurden weitere frühere Forschungsergebnisse bestätigt, wonach Blutlaktatmessungen als Indikator für die Ermüdung bzw. die Erholung ungeeignet sind.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports training science
Language:German English
Published: Zürich Limmat Sharks Zürich 2005
Online Access:https://www.swimnews.ch/RestAndRecovery/
Document types:electronical publication
Level:advanced