Lateralität bei Leistungsschwimmern - Experimentelle Studie zur Verringerung von Seitigkeitsunterschieden

Bei den geringen Zeitunterschieden in einem internationalen Wettkampf im 100-m-Freistil stellt das Auftrainieren der schwächeren Seite eine erhebliche Leistungsreserve dar. Die zwei Trainingsexperimente haben gezeigt, dass eine Verringerung der Leistungsdifferenz durch ein Zusatztraining an einem Zugergometer realisiert werden kann, bei dem unterschiedliche Belastungen für die beiden Seiten eingestellt werden. Allerdings muss der Gesamttrainingsumfang berücksichtigt werden ebenso wie die Qualität des Trainings und Motivation der Athleten. Es wurden für die Trainingsexperimente ein Strömungskanal (OSP Berlin) mit dem dort installierten Dreifadensystem zur Messung für innerzyklische Schwankungen der Geschwindigkeiten, fünf Armkraftzuggeräte (AKZ) unterschiedlicher Bauart für die Tests und das Training sowie zwei verschiedene Videosysteme für die Videoaufnahmen verwendet. Des Weiteren wurden für eine Beurteilung der physiologischen (Aus-)Belastung Laktatanalysen durchgeführt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2005/06
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2005
Online-Zugang:http://www.bisp.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb_200506_Artikel/Wolff_Lateralitaet.pdf?__blob=publicationFile
Seiten:169-178
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch