Einsatz eines Inertialsensors zur Bewegungserfassung im Schwimmen

Neben dem allgemein hohen Aufwand für kinematische Bewegungsanalysen wird die Erfassung von qualitativen und quantitativen Bewegungsmerkmalen im Schwimmen durch die besonderen Anforderungen im Wasser zusätzlich erschwert. Mit der vorliegenden Arbeit sollen die Möglichkeiten einer sensorbasierten Bewegungsanalyse mithilfe von Inertialsensoren für diese Fragestellungen erschlossen werden, um die notwendigen Datenmengen effektiv verarbeiten zu können. Durch die beschriebenen Methoden ist es möglich, die gespeicherten Inertialsensordaten auszuwerten und einen Großteil der gewünschten Informationen zu erlangen. Diese umfassen die Start- und End- bzw. Wendezeitpunkte sowie die Schwimmstile der zugehörigen Schwimmabschnitte (Abb. 12). Dadurch lassen sich Durchschnittsgeschwindigkeiten und durch Zählen der Zyklen ebenso die Zyklenfrequenz bestimmen. Mithilfe eines Inertialsensors der Firma 2D-Debus & Diebold Messsysteme GmbH wurden Schwimmdaten von 10 Sportlern in einer standardisierten Belastung erfasst. Die Weiterentwicklung der bestehenden Methoden umfasst die folgenden Punkte: - Verbesserung der Unterscheidung von Brust- und Schmetterlingsschwimmen, - Ermittlung des exakten Start-/Endpunkts einer Schwimmbahn, - Ermittlung des exakten Übergangs von Wende zu zyklischen Bewegungen.
© Copyright 2014 16. Frühjahrsschule Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft am 9. und 10. April 2014 am IAT. Published by IAT. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:training science endurance sports
Published in:16. Frühjahrsschule Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft am 9. und 10. April 2014 am IAT
Language:German
Published: Leipzig IAT 2014
Series:Frühjahrsschule "Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft", 16
Pages:68-76
Document types:article
Level:advanced