Vergleichende Betrachtungen von elementaren Schnelligkeits- und Schnellkraftfähigkeiten in zyklischen Ausdauersportarten und ihr Zusammenhang mit der sportartspezifischen Bewegungsstruktur

Für die Untersuchung wurden drei wissenschaftlichen Fragestellungen abgeleitet: 1. Gibt es Unterschiede bei Sportlern verschiedener Ausdauersportarten bezüglich ihrer reaktiven Schnelligkeit, ihrer nichtreaktiven Schnellkraftfähigkeit (Flugzeit) und ihrer Frequenzschnelligkeit (maximale Tappingfrequenz)? 2. Kann man Unterschiede in der Bewegungsstruktur zwischen Triathleten, Mittel- und Langstreckenläufern feststellen? 3. Gibt es Zusammenhänge zwischen der elementaren Schnelligkeit und der Ausprägung der sportartspezifischen Bewegungsstruktur?: Insgesamt bestätigt sich die Hypothese, dass die Athleten der Sportarten in de nen die Schnelligkeit und Schnellkraft in der Wettkampfstruktur eine höhere Be- deutung hat, auch bessere elementare Fähigkeiten aufweisen. Unter Berücksichtigung der von der Wettkampfstruktur abgeleiteten Trainingsstruktur kann daraus geschlossen werden, dass diesem Bereich zukünftig der trainingspraktischen Umsetzung von Schnelligkeitskonzepten eine größere Rolle zukommen muß.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Lehmanns Media 2010
Jahrgang:51
Heft:1
Seiten:161-164
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch