Distance running: How much milage is enough?
(Langstreckenlauf: Welcher Umfang ist genug?)
Verf. erläutert die Auswirkung des Belastungsumfangs auf Physiologie und Leistung, geht auf VO2max und Stoffwechsel ein, stellt dar, wie viele Kilometer Spitzenathleten laufen und gibt Empfehlungen zur Belastungssteigerung und zu Größenordnungen sinnvoller Umfänge.
In Analyse und Publikationen (u. a. zu den Teilnehmern der US Olympic Marathon Trials 2004) fand Verf. heraus, dass Spitzen-Marathonläufer (<2:15) keine höheren Umfänge absolvierten als Subelite-Läufer (2:15-2:22):
Männer: Durchschnitt 90 Meilen/Woche, Spitzenwerte 120,
Frauen: Durchschnitt 72 Meilen/Woche, Spitze 95.
Elite Männer: Durchschnitt 97 Meilen/Woche, Spitzenwerte 126 Meilen,
Athleten nationalen Levels: 90 Meilen/Woche, Spitzenwerte 119 Meilen.
Bei den Frauen gab es aufgrund der größen Bandbreite der Leistungen einen statistischen Unterschied in den Umfängen:
Elite Frauen (<2:40): Durchschnitt 84 Meilen/Woche, Spitzenwerte 112 Meilen,
Athletinnen nationalen Levels (2:40-2:48): 69 Meilen/Woche, Spitzenwerte 91 Meilen.
Lediglich ein Viertel der Leistungsunterschiede bei den Frauen kann auf die höheren Umfänge zurückgeführt werden - mehr laufen bedeutet nicht automatisch, schneller zu laufen! Beispielsweise spielt die genetische Veranlagung eine Rolle
Internationale Analysen zeigen, dass für Marathonläufer die optimalen Trainingsumfänge im Bereich zwischen 75 und 110 Meilen/Woche liegen, wobei die Zeit, die der Athlet mit Laufen verbringt (Belastungsdauer) wichtiger ist als der zurückgelegte Umfang.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Modern Athlete & Coach |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2010
|
| Jahrgang: | 48 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 20-23 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |