Auf den Spuren einer wirkungsvollen aquatischen Bewegungsform - am Beispiel des Schwänzelns

Delfine tun es, Haifische tun es, kleine Fische sowieso und erfolgreiche Schwimmer tun es ebenso. Zum schnellen Fortkommen wählen sie eine Bewegungsform, wobei der hintere/untere Körperteil eine scheinbar sinusförmige Wellenbewegung erzeugt. Die vorgestellte Untersuchung zeigt, dass die Berücksichtigung der Interaktion mehr verlangt, als die traditionelle Strömungsphysik hergibt (Sanders et al., 1995). Es bedeutet, die Praxis benötigt nicht-stationäre Theorie (Arelano et al., 2006). Das wiederum hat Auswirkungen auf die traditionell ausgerichtete pädagogische Betrachtung der Aktivitäten im Bewegungsraum Wasser. Indem die Interaktion zwischen bewegten Körperoberflächen und den bewegten Wassermassen berücksichtigt wird, ist eine Aussage über die Wirkung der Bewegung passend und berücksichtigt den Impuls-induzierten Antrieb im Bewegungsraum Wasser. Der für die Bein/Fußaktion der Schwänzelbewegung beschriebene Untersuchungsansatz, wurde auch für die Untersuchung der nicht-stationären Strömungseffekte der Hand eingesetzt (Matsuuchi et al, 2009). Dabei wurde ebenfalls deutlich, dass durch entsprechende Handaktion eine vortex-induzierte Strömung zu einem höheren Antriebsimpuls führt.
© Copyright 2010 Biomechanik Grundlagenforschung und Anwendung: Symposium der dvs-Sektion Biomechanik vom 3.-4. April 2009 in Tübingen. Veröffentlicht von Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Biomechanik Grundlagenforschung und Anwendung: Symposium der dvs-Sektion Biomechanik vom 3.-4. April 2009 in Tübingen
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Czwalina 2010
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 197
Seiten:170-173
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel