Has the new false start rule affected the reaction time of elite sprinters?

Seit 2003 erlaubt die neue Fehlstartregel nur noch einen Fehlstart pro Rennen (nicht mehr einen pro Athlet). Bei einem weiteren Fehlstart erfolgt die Disqualifikation. Ziel der Studie war es zu untersuchen, ob diese neue Regel die Reaktionszeiten von Weltspitzenathleten verändert hat. Konkret wurde untersucht, ob die Athleten jetzt aufgrund des erhöhten Disqualifikationsrisikos vorsichtiger sind. Es wurden die Reaktionszeiten von 100-m-Läufern und 110-m-Hürdensprintern bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton und 2003 in Paris (Athleten, die bei beiden Meisterschaften starteten) ausgewertet. Ergebnis: Es wurde festgestellt, dass es keine signifikanten Unterschiede in den Reaktionszeiten im Vergleich 2001 vs. 2003 gibt. Die Hürdensprinter zeigten dennoch in Paris (neue Regel) langsamere Reaktionszeiten als in Edmonton (alte Regel).
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:strength and speed sports management and organisation of sport
Published in:New Studies in Athletics
Language:English
Published: Monaco 2004
Volume:19
Issue:1
Pages:13-19
Document types:article
Level:advanced intermediate