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Which starting style is faster in sprint running - standing or crouch start?

Ziel der Studie war die Aufhellung biomechanischer Unterschiede zwischen Starts aus dem Stand bzw. Tiefstartvarianten im Sprint um herauszufinden, ob eine dieser Varianten eine größere Beschleunigung ermöglicht und schneller ist. Als Probanden absolvierten sechs Sprinter 2x3x50 m Sprints. Ergebnisse: Digitalisierte Videoaufzeichnungen, Fotozell-Timing und die Geschwindigkeitsdaten bestätigen, dass während der ersten Schritte beim Start aus dem Stand eine größere horizontale Geschwindigkeit des Körperschwerpunkts (KSP) erreicht wird als beim Tiefstart. Zurückzuführen ist dies möglicherweise auf die längere Strecke zwischen den beiden Füßen beim Start aus dem Stand, wodurch längere Abdruckphasen möglich sind sowie andererseits die Arbeit gegen die Gravitation beim Tiefstart. Dieser Vorteil in der horizontalen Geschwindigkeit verliert sich jedoch an der 10-m-Marke, wo mit beiden Startvarianten gleiche Geschwindigkeiten registriert wurden. Weiterhin gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen beiden Startvarianten in der horizontalen Geschwindigkeit an der 25-m-Marke sowie in der Zeit beim Erreichen der 25- und der 50-m-Marke. In der Staffel, wo sich die Athleten zwischen einem Tiefstart ohne Startblöcke und einem Start aus dem Stand entscheiden müssen, besteht keine spezifische Notwendigkeit für einen Tiefstart, wobei dieses Gebiet weiterer Untersuchungen bedarf.
© Copyright 2004 Sports Biomechanics. Routledge. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:strength and speed sports
Published in:Sports Biomechanics
Language:English
Published: Edinburgh 2004
Volume:3
Issue:1
Pages:43-54
Document types:article
Level:advanced intermediate