The influence of a 6.5% carbohydrate-electrolyte solution on performance of prolonged intermittent high-intensity running at 30°C
Neun männliche Studenten aus Ballsportarten konsumierten entweder eine geschmacklich veränderte Flüssigkeit (0.1 Kohlenhydrat, Na+ 6 mmol/l), eine 6.5%ige Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösung (6.5 g Kohlenhydrat, Na+ 21 mmol/l) oder eine geschmacklich angepasste Placebolösung (Na+, 2 mmol/l) während eines Pendeltests mit intermittierende Belastung, der dreimal an unterschiedlichen Tagen in Umgebungstemperaturen von 30°C durchgeführt wurde. Der Test umfasste fünf 15-Minuten-Belastungen mit wiederholten Zyklen, bestehend aus Gehen und Laufen mit variablen Geschwindigkeiten, zwischen denen jeweils eine vierminütige Erholungsphase lag (Teil A des Tests). Daran schloss sich eine 60 s Lauf/60 s Erholung-Belastung bis zur Erschöpfung an (Teil B des Tests). Die Probanden tranken 6.5 ml/kg Flüssigkeit unmittelbar vor der Belastung und dann 4.5 ml/kg während jeder Belastungsserie und Erholungsperiode (19 min).. Im Test 3 war die insgesamt von den Probanden zurückgelegte Strecke (8441+/-873 m) größer als im Test 1 (6839+/-512, P<0.05). Das war eine Leistungssteigerung um 19%. Die Tests wurden nach dem Zufallsprinzip durchgeführt und die von den Probanden zurückgelegten Strecken betrugen:
- für Probanden mit geschmacklich veränderten Wasser (FW) - 8634+/-653 m
- für Probanden mit Placebolösung (P) - 7786+/-741 m
- für Probanden mit Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösung (CE) 7099+/-647 m.
Die Sprintleistung veränderte sich zwischen den Tests nicht, über den Testzeitraum hinweg wurde sie aber beeinträchtigt.
Die Rektaltemparatur stieg bei den CE-Test stärker als bei den anderen Tests. Die Konzentration der Blutglukose war beim CE-Test höher als bei den beiden anderen Tests. Die Konzentration von freien Fettsäuren im Plasma war beim CE-Test niedriger als bei den beiden anderen Tests. Die Korrelation zwischen der Geschwindigkeit des Anstiegs der Rektaltemperatur und der zurückgelegten Strecke betrug -0.91 (FW), -0.92 (P) bzw. -0.96 (CE). Keine Veränderungen zwischen den drei Gruppen wurden für die Herzschlagfrequenz, den Blutdruck, Plasmaammoniak, Blutlaktat, Plasmavolumen und den Grad der subjektiv empfundenen Belastung festgestellt. Obwohl das Trinken der CE-Lösung zu größeren Stoffwechselveränderungen führte als das Trinken von FW und P, ist es unwahrscheinlich, dass die Kohlenhydratverfügbarkeit bei diesen nicht-akklimatisierten männlichen Probanden einen limitierenden Leistungsfaktor bei intermittierender Laufbelastung in heißen Umgebungsbedingungen darstellte.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Journal of Sports Sciences |
| Language: | English |
| Published: |
2003
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| Edition: | Abingdon 21(2003)5, S. 371-381, 5 Tab., 40 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |