Physiological and psychological variables respond different in competitive cyclists and runners after a period of intensified training

Das Ziel der Studie bestand im Vergleich der biochemischen, hämatologischen, neuroendokrinen, psychologischen und Leistungsparameter bei guttrainierten Radfahrern (n=4) und Läufern (n=5) nach einem zweiwöchigen intensivierten Training. Die Verdopplung des Trainingsumfangs über zwei Wochen führte zu einem signifikanten Anstieg der Trainingsbelastung, der Trainingsmonotonie und Trainingsbeanspruchung in beiden Probandengruppen, wobei die Läufer einen höheren Anstieg der Trainingsbelastung und -beanspruchung zeigten. In diesem Zusammenhang kam es zu einem signifikanten RPE-Anstieg, wobei es keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen gab. Weder bei den Läufern noch bei den Radfahrern kam es zu Unterschieden in der (sub)maximalen Herzfrequenz und den Laktatwerten. Hb, Hct und RBC, MO, LY und MOPR verringerten sich signifikant, wobei Läufer und Radfahrer ähnliche Muster zeigten. Weder bei Läufern noch bei Radfahrern fand sich ein Unterschied bei den endokrinen Variablen im Vergleich zwischen Vor- und Nachtets. Dennoch resultierte das verdoppelte Trainingspensum in beiden Gruppen in einem signifikanten Kortisol-Abfall nach Stimulation mit korticotropin-freisetzenden Hormonen. Schlussfolgerung: Läufer und Radfahrer reagieren unterschiedlich in Trainingsbelastung, -beanspruchung und -monotonie, in POMS und Leistung auf ein zweiwöchiges intensiviertes Training. Andere untersuchte Variablen zeigten keinen Unterschied im Vergleich beider Ausaduersportlergruppen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Preparing for the Olympic Games
Language:English
Published: 2002
Edition:Maastricht: Gerhard Rietjens, 2002. - S. 139-155: 3 Abb., 2 Tab., 25 Lit.
Document types:book
Level:advanced intermediate