Comparison of the energy expenditure in a simulation of flat road and steep slope races using a runner-motion-response-type treadmill

Es wurde der. 5. Abschnitt des Hakone Ekiden, Japan (Strecke von 20,7 km) mittels Laufband im Labor simuliert. 10 männliche Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt: eine Untersuchungsgruppe (EG) von 5 Langstreckenläufern und eine Kontrollgruppe (CG) von 5 Triathleten. Die Probanden der EG liefen mit gewünschter Geschwindigkeit auf einem programmierbaren Laufband, dessen Anstieg automatisch aller 50 km verändert wurde. Die Läufer sahen während des Experiments ein Video mit dem aktuellen Kurs. Die Probanden der CG liefen die gleiche Strecke wie die EG auf der Basis der Mittelwerte, ermittelt aus den Geschwindigkeiten der EG bei einem Anstieg von 0%. Folglich unterschied sich die Laufzeit für die 20,7 km zwischen EG und CG nicht. In der EG war der Gesamtenergieaufand signifikant höher als in der CG. Der Energieaufwand, abgeleitet aus den Kohlenhydraten, war in der EG höher als in der CG. Im Gegensatz dazu war der Energieaufwand, abgeleitet aus den Fetten, in der EG signifikant niedriger als in der CG. Der Energieaufwand während Berganlaufen (Strecke von 16,9 km) war in der EG signifikant höher als während eines flachen Abschnittes (Anstieg 0%) in der CG. Es wird geschlussfolgert, dass Läufer während steiler Anstiege hauptssächlich durch die Kohlenhydratkomponente unterstützt werden und während dieses Abschnittes eine höhere Intensität von physischer Aktivität aufweisen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences endurance sports
Published in:Österreichisches Journal für Sportmedizin
Language:English
Published: Wien 2002
Volume:32
Issue:1
Pages:6-12
Document types:article
Level:advanced intermediate