A mathematical model of the 100 m and what it means
Es wurde auf der Basis von Spitzenleistungen ein mathematisches Modell des 100-m-Laufes entwickelt. Die für das Modell herangezogenen Daten beinhalten die Zeiten der Finalisten bei den WM 1999 alle 10 m.
Ergebnisse:
Der allgemeine Eindruck ist, dass der 100-m-Lauf eine Einzelaktion ist, und dass die schnellste Aktion gewinnt. Die Realität ist jedoch komplizierter: Das Rennen besteht aus mehreren Teilen. Es ist z.B. möglich, dass ein Sportler auf einem Teilabschnitt Vorteile hat, aber auf einem anderen nicht - und die Gesamtleistung defizitär ist. Das mathematische Modell ermöglicht die Identifizierung und Beschreibung der Teilkomonenten des 100-m-Laufes.
Das Modell wurde unter Berücksichtigung der Dynamik der 100-m-Leistung und durch Auswahl einer generischen mathematischen Gleichung zur Beschreibung dieser Dynamik entwickelt.Die aktuell erbrachte Leistung wurde mit der Gleichung in das Computerprogramm eingegeben - daraus erfolgte die Berechnung der vier Koeffizienten, die die Gleichung für eine bestimmte Leistung fixieren.
Die mathematische Beschreibung der Teilabschnitte des 100-m-Laufes ermöglicht Einblicke in wichtige Kenngrößen der einzelnen Abschnitte. Es ermöglicht das Erkennen der wichtigsten Elemente des Rennens und der Defizite, an denen fortan im Training gearbeitet werden muss. Die Stärken der einzelnen Sportler werden deutlich sowie der Zusammenhang dieser zur Gesamtleistung.
Für Maurice Green wurde deutlich, dass der Hauptfaktor für seine Überlegenheit die lange Beschleunigungist.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | technical and natural sciences strength and speed sports |
| Published in: | New Studies in Athletics |
| Language: | English |
| Published: |
2001
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| Edition: | Monaco 15(2001)3, S. 31-36, 3 Abb., 2 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |