Influence of cycling cadence on subsequent running performance in triathletes

Zielstellung: Untersuchung des Einflusses verschiedener Radfahrtretfrequenzen auf metabolische und kinematische Parameter während des nachfolgenden Laufens. Methoden/Probanden: Acht Triathleten absolvierten zwei ansteigende Tests (Laufen und Radfahren) zur Bestimmung der VO2max- und Ventilationsschwellenwerte (TV), einen Radfahrtest zur Bewertung der energetisch optimalen Tretfrequenz (EOC), drei Rad-Lauf-Blocktrainingseinheiten (C-R, 30 min Radfahren und 15 min Laufen) und einen 45-minütigen gesonderten Lauf (IR). EOC, C-R und IR wurden bei einer Intensität von VT + 5% ausgeführt. Während des Radfahrens bei den C-R-Tests wurden folgende drei Tretfrequenzen gefahren: entsprechend der EOC (72,5+/-4,6 Umdrehungen/min), eine frei gewählte Tretfrequenz (FCC, 81,2+/-7,2) und die theoretische mechanisch optimale Tretfrequenz (MOC, 90). Ergebnisse: Die VO2 erhöhte sich während des 30-minütigen Radfahrens nur bei MOC (+12%) und FCC (+10,4%). Während den Laufabschnitten der C-R-Blöcke waren VO2, Minutenventilation und Schrittfrequenzwerte signifikant höher als während der IR-Einheit (entsprechend +11,7%, +15,7%, +7,2%). Eine signifikanter Einfluss der Tretfrequenz wurde weiterhin auf die VO2-Variabilität während des 15-min-Laufes für MOC (+4,1%) und FCC (+3,6%) ermittelt. Es wurde geschussfolgert, dass höchste Radfahrtretfrequenzen (MOC, FCC) zu einem Anstieg des Energieverbrauchs während des Radfahrens und zum Auftreten einer VO2-Langsamkomponente während nachfolgenden Laufens führen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences technical and natural sciences endurance sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 2002
Edition:Indianapolis 34(2002)3, S. 530 - 536, 1 Abb., 3 Tab., 30 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate