Modeling of velocity regiments for anaerobic and aerobic power exercises in high-performance swimmers

(Modellierung des Geschwindigkeitsregimes für anaerobe und aeroebe Übungen bei Hochleistungsschwimmern)

Anliegen der Studie war die Untersuchung der Validität und Berechtigung einer Modellierungsmethode zur Bestimmung der Geschwindigkeitsregimes hochintensiver Belastungen im Schwimmen. Methode und Durchführung: das Modell postuliert, dass Schwimmgeschwindigkeitsregimes, die mit den 3 biomotorischen Komponenten maximale anaerobe Leistung, anaerobe Kapazität und aerobe Leistung korrespondieren, mittels spezieller Gleichungen vorausgesagt werden können. Notwendig ist ein 50-m-Maximalschwimmen und der Gleichungskoeffizient, der die Klassifikation des Schwimmers bestimmt. Entsprechend ihrer persönlichen Bestlesitungen und ihrer Leistungsfähigkeit werden die Schwimmer in 12 Kategorien eingestuft. Es erfolgte eine vergleichende Feldstudie um die vorausgesagten Geschwidnigkeitsregimes den beobachteten gegenüber zu stellen. Probanden waren 14 hochtrainierte Schwimmer und 8 hochtrainierte Schwimmerinnen, sie wurden 1-4 mal innerhalb von zwei Jahren in insgesamt 162 Trainingseinheiten untersucht. Der 50-m-Maximalversuch wurde absolviert und drei Grund-Geschwindigkeitsregimes wurden entsprechend des Modellierungsverfahrens vorausgesagt. Zwecks Validierung absolvierten alle Schwimmer drei unterschiedlcihe Intervallsets. Nach dem Test erfolgten Blutentnahmen. Ergebnisse: Die Korrelationen zwischen den beobachteten und den vorausgesagten Geschwindigkeiten innerhalb jedes der drei Tests waren sehr hoch. Die RM-ANOVA mit Bezug auf die Laktatwerte bestätigte, dass bei den Schwimmern über alle drei Messungen (unterschiedlche Tests) die Laktatkonzentration signifikant höher war als bei den Schwimmerinnen. In Bezug auf die Schwimmarten wurden die höchsten Laktatwerte im Schmetterlingsschwimmen erreicht, gefolgt von Brust-, Rücken und abschließend Freistilschwimmen. Schlussfolgerung: Das Modellierungsverfahren ermöglicht die Voraussage der wünschenswerten Geschwidnigkeitsregimes für die Entwicklung der hauptsächlichen biomotorischen Komponenten der Schwimmer. Dieses Verfahren ist als nichtinvasive Methode für die Erarbeitung der gewünschten Trainingsregimes empfehlenswert.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Jahrgang:41
Heft:4
Seiten:433-440
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel