Modelling the transfers of training effects on performance in elite triathletes

In der Studie wurden die Wirkungen eines 40-wöchigen Trainings im Schwimmen, Radfahren und Laufen auf die Wettkampfleistung im Schwimmen, Laufen und Triathlon bei vier Triathleten untersucht. Die Trainingsbelastung wurde mittels Belastungsherzfrequenz berechnet. Im Laufen wurde das Leistungsniveau mittels eines submaximalen 30-min-Laufes, im Schwimmen mittels eines 5x400-m-Maximaltests und im Triathlon über eine subjektive Einschätzung der Wettkampfleistung (Skala 0 bis 10) gemessen. Durch eine mathematische Modellierungsmethode wurde die Beziehung zwischen Training und Leistungen berechnet. Ergebnisse: Die Beziehungen zwischen Training und Leistungen waren im Laufen und im Schwimmen signifikant, was das Prinzip der speziellem Trainingsbelastungen bestätigt. Kreuz-Transfer-Trainingswirkungen wurden zwischen Radfahren und Laufen ermittelt, nicht aber mit den Schwimmleistungen. Die im Laufen absolvierten Trainingsbelastungen hatten eine großen Wirkung auf die Leistungen im Triathlonwettkampf, was anzeigt, dass Lauftraining die Triathlonleistung essentiell bestimmt. Schwimmen scheint eine hochspezifische Aktivität zu sein, die keine Vorteile aus anderen Aktivitäten zieht bzw. Vorteile für andere Aktivitäten bringt. Schlussfolgerung: Bei Elitetriathleten treten Kreuz-Transfer-Trainingswirkungen zwischen Radfahrtraining und Laufleistung auf. Eine gleiche Cross-Trainingswirkung tritt bei der Schwimmleistung nicht auf.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 2002
Online Access:https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2002-19276
Volume:23
Issue:1
Pages:55-63
Document types:article
Level:advanced intermediate