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Running economy ist negatively related to sit-and-reach test performance in international-standard distance runners

(Die Laufökonomie steht bei Langstreckenläufern internationaler Klasse in negativer Beziehung zur Sit-and-Reach-Testleistung)

Zielstellung: Untersuchung der Beziehung zwischen Laufökonomie (RE) und Beweglichkeit des Unterkörpers. Methoden/Probanden: 34 männliche Langstreckenläufer internationaler Klasse (27+/-5 Jahre, VO2max 72,8+/-3,7 ml/kg/min) absolvierten einen ansteigenden Laufbandtest zur Ermittlung der RE, Laktatschwelle und VO2max. Der Sit-and-Reach-Test wurde zur Messung der allgemeinen Unterkörper- und Rumpfbeweglichkeit angewandt. Zur Erklärung der Beziehung zwischen RE und Sit-and-Reach-Testleistung wurden Laufgeschwindigkeiten unterhalb der Laktatschwelle gewählt. Ergebnisse: Bei 16,0 km/h betrug die VO2max 50,6+/-3,7 ml/kg/min. Korrelationsanalysen ergaben keine signifikante Beziehung zwischen aerober Anforderung bei 16,0 km/h und Alter, Körperhöhe, Körpermasse und VO2max. Es bestand jedoch eine hochsignifikante Beziehung zwischen aerober Anforderung bei 16,0 km/h und Sit-and-Reach-Testwert (r=0,68; p<0,0001). Schlussfolgerung: Die am wenigsten beweglichen Läufer sind die ökonomischsten. Es ist möglich, dass steifere Muskel-Sehnen-Strukturen die aerobe Anforderung beim submaximane Laufen durch Förderung eines größeren elastischen Energie-Return während der Verkürzungsphase innerhalb des Dehnungs-Verkürzung-Zyklus reduzieren
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2002
Online-Zugang:https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2002-19271
Jahrgang:23
Heft:1
Seiten:40-43
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel