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High hopes: Altitude training for swimmers

Zu den geteilten Auffassungen von Wissenschaftlern, Physiologen, Trainern und Sportlern zum Nutzen von Höhentraining (HT) von Schwimmern. Trotz zahlloser wissenschaftlicher Arbeiten, Untersuchungen und Beobachtungen liegen unterschiedliche Schlussfolgerungen vor. Es werden Gründe für die ablehnende bzw. befürwortende Haltung gegenüber dem Höhentraining angeführt. Höhentraining sei für Sprinter praktikabler und günstiger als für Langstreckler (J. Skinner; T. Jager). Gefahren sind u.a. Dehydration, Eisenmangel, psychische Probleme, zu hartes Training. Wichtig ist gutes Fachwissen des Trainers zur speziellen Trainingsgestaltung in der Höhe. Zu beachten sind auch die individuellen Eigenheiten der Athleten, da Sportler sehr differenziert auh HT reagieren. Nicht ganz klar ist, ob Sprinter oder Langstreckler in höherem Maße vom HT profitieren und höhere Leistungen auf Seehöhe erreichen. Un wenn, ist die Frage: Wann? Der höhentrainingserfahrene Kanadier Smith nennt den Zeitraum zwischen dem 13. und 28. Tag nach der Rückkehr als Optimum für den Wettkampf, wobei die Langstreckler eher am Beginn und die Sprinter eher am Ende dieser Phase liegen. Neben dem natürlichen Höhentraining werden auch andere Formen der künstlichen Hypoxie getestet und angewandt (living high - training low, Höhenhaus, Höhenzelt etc.) Viele glauben an den Nutzen von HT, wobei es jedoch keine wirklich fundierten wissenschaftlichen Beweise dafür gibt.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Swimming Technique
Language:English
Published: 2000
Edition:El Segundo 36(2000)4, S. 12-17
Document types:article
Level:advanced intermediate