Optimization of marathon performance through testing

23 Marathonläufer ( 34+/-5 Jahre, 9 Frauen, 14 Männer) der französischen und portugiesischen Nationalmannschaft (einschließlich zwei Läufern mit einer persönlichen Bestleistung von 2 Stunden und 7 min) wurden vor und nach ihrer speziellen Vorbereitung (10 Wochen) auf die Olympischen Nominierungswettkämpfe getestet. Sie liefen 30 min bei Marathongeschwindigkeit zur Bestimmung der FVO2max (maximale Sauerstoffaufnahmefraktion) und des Energieverbrauchs bei dieser Geschwindigkeit (Cr). Es folgten 10 min Pause und 1 km bei maximaler Geschwindigkeit zur Bestimmung der VO2max. Die französischen männlichen und weiblichen Marathonläufer wiesen eine langsamere Leistung als ihrer portugiesischen Gegner auf (2 h 34+/-4 min zu 2 h 29+/-3 min bei den Frauen und 2 h 19+/-2 min zu 2 h 10+/- 2 min bei den Männern). Die französischen Läufer, männlich wie weiblich, hatten eine niedrigere VO2max (71+/-3 zu 77+/-7 ml/min/kg bei den Männern und 64+/-3 zu 68+/-3 ml/min/kg). Die französischen Männer hatten eine größere FVO2max bei Marathongeschwindigkeit als die portugiesischen Männer (90+/-4% zu 81+/-2%). Der Energieverbrauch war zwischen den Nationalteams und Geschlechtern nicht signifikant unterschiedlich. Blutlaktat am Ende des 30-min-Laufs war nicht signifikant unterschiedlich (8 mmlo/l). Nach der Trainingsperiode sank in beiden Gruppen Laktat signifikant. Die Unterschiede in den Leistungsfaktoren zwischen den Nationalitäten und Geschlechtern blieben nach der Trainingsperiode die gleichen. Es scheint, dass der Grund für den enormen Unterschied in der VO2max zwischen der portugiesischen und französischen Mannschaft das unterschiedliche Training sein kann. Während die Portugiesen ein hohes Intervalltraining zwischen 90 und 100% der v-VO2max das ganze Jahr beibehalten, praktizieren die französischen Läufer dieses Niveau nur während der Vorbereitungsperiode auf den Wettkampf in den letzten 10 Wochen.Die Franzosen trainieren bei oder unter ihrer Laktatschwelle oder über der v-VO2max. Bei langen Distanzen wie dem Marathon macht die VO2max den Leistungsunterschied aus.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 2001
Edition:London 19(2001)8, S. 596 - 597
Document types:article
Level:advanced intermediate