Relation between heart rate variability and training load in middle-distance runners
Bei 7 Mittelstreckenläufern (24,6+/-4,8 Jahre) wurde die Aktivität des autonomen Nervensystems über die HF-Variabilität während ihres normalen Trainingszyklus bestehend aus 3 Wochen intensiven Trainings und einer relativen Ruhewoche untersucht. Zweimal wöchenlich wurde über Nacht ein EKG durchgeführt und zeitliche sowie Frequenzmerkmale der HF-Variabilität mittels FOURIER und WAVELET-Transformationen berechnet. Die täglichen Trainingsbelastungen und Ermüdungswahrnehmungen wurden mittels Befragung eingeschätzt. Gleiche Kontrollen wurden in einer passiven Gruppe durchgeführt.
Ergebnisse:
Während des 3-wöchigen intensiven Trainings wurde eine signifikante und progressive Abnahme der parasympathischen Kennziffern bis zu -41% ermittelt. Während der Ruhewoche erfolgte ein signifikanter Anstieg bis zu +46%. Die Kennziffern der sympathischen Aktivität folgten einem entgegengesetzten Trend, zuerst bis +31% und dann -24%. Die erhöhte mittlere nächtliche HF-Variation blieb unter 12%. In der Kontrollgruppe traten keine signifikanten Veränderungen auf.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Language: | English |
| Published: |
2000
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| Edition: | Indianapolis 32(2000)10, S. 1729 - 1736, 3 Abb., 7 Tab., 41 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |