Effects of marathon running on running economy and kinematics
Es werden die Beziehungen zwischen Laufökonomie und -mechanik vor, während und nach einem individuellen Marathonlauf untersucht. 7 erfahrene Triathleten absolvierten einen 5-minütigen submaximalen Lauftest auf dem Laufband bei individueller Marathongeschwindigkeit. Gemessen wurden Herrzfrequenz, Ausatmungsluft, Serumkinaseaktivität (S-CK), Knochen-Troponin I (sTnI) und Blutlaktat (B-La). Die Laufmechanik wurde mittels Videoanalyse untersucht.
Ergebnisse:
In dem nach einem Marathonlauf durchgeführten submaximalen Lauftest wurde ein Anstieg des Sauerstoffverbrauchs, der Atmung und Herzfrequenz mit gleichzeitiger Abnahme der Sauerstoffdifferenz (%) zwischen Ein- und Ausatmungsluft und des respiratorischen Koeffizienten festgestellt. B-La veränderte sich nicht während des Marathons, während sTnI und S-CK anstiegen mit Peakings entspechend 2 Stunden und 2 Tage nach dem Marathon. Beobachtet wurden ein geringer Anstieg der Schrittfrequenz und eine gleiche Abnahme der Schrittlänge. Aus den Ergebnissen wird geschlussfolgert, dass die abnehmende Laufökonomie nicht mit Veränderungen in der Laufmechanik begründet werden kann, sondern durch eine erhöhte Fettverwertung, erhöhte Anforderungen in der Körpertemperaturregulation und eine mögliche Muskelschädigung.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences technical and natural sciences endurance sports |
| Published in: | European Journal of Applied Physiology |
| Language: | English |
| Published: |
2000
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| Edition: | Berlin 82(2000)4, S. 297 - 304 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |