Muscular pre-tension and jumping: Implications for dive starts

(Muskuläre Vorspannung und Springen: Konsequenzen für den Startsprung)

Es gibt Untersuchungsergebnisse, die belegen, dass eine isometrische Vorspannung durchschnittliche Drehmoment bei der Beinstreckbewegung ansteigen lassen. Die Auswirkung verschiedener isometrischer Vorspannung (PT) auf vertikale Sprünge wurde bisher noch nicht untersucht. 20 männliche Studenten absolvierten eine Sprungübung unter Nutzung von PT-Niveaus von 0, 40, 50, 60, 70 und 80% der maximalen willkürlichen Kontraktion. Die Ergebnisse wurden mit denen verglichen, die bei einem Aufsprung nach einem Tiefsprung (CMJ) erreicht wurden. Beim CMJ wurde ein signifikant niedrigerer Maximalwert der Kraft erreicht als bei allen anderen Sprüngen. Die Rate der Kraftentwicklung sank mit zunehmendem PT-Niveau. Die Sprunghöhe bei den CMJ war signifikant höher als bei allen PT-Sprüngen. Zwischen den PT-Niveaus wurde kein Unterschied in der Sprunghöhe festgestellt. Es gab keine Unterschiede hinsichtlich der Reaktionszeit mit PT, die Zeit vom Startsignal bis zum Absprung war aber signifikant niedriger. Das hat Konsequenzen für die Reduzierung der Startzeit beim Startsprung im Schwimmen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Perth: Cowan University (Hrsg.), 1999. - S. 331 - 334, 1 Tab., 10 Lit,.
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel