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Electromechanical delay of the hamstrings and its significance for the analysis and optimisation of sprint running

(Elektromechanische Verzögerung der ischiokruralen Muskulatur und deren Bedeutung für die Analyse und Optimierung des Sprints in der Leichtathletik)

Bei 68 Probanden wurden drei maximale isometrische willkürliche Kontraktionen (MIVC) mit einer optimalen Länge der ischiokruralen Muskulatur ausgeführt. Die EMG- und die Kraft-Zeit-Kurven wurden digital aufgezeichnet mit einer Erhebungsfrequenz von 1 kHz. Die elektromechanische Verzögerung (EMD) wurde mittels eines speziellen Computerprogramms berechnet. Dieses ermittelte die Differenz zwischen dem EMG-Beginn und dem Beginn der mechanischen Kraft. Es wurden EMD-Werte der ischokruralen Muskulatur von 24 ms +/- 7 ms ermittelt. Dieser Wert, wie auch der ähnliche in einer Untersuchung von Hahn (1992) - lagen um 25 % niedriger als die kürzesten EMD-Werte, die für die Beinstrecker unter ähnlichen Bedingungen ermittelt wurden. Im Ergebnis der Diskussion wird empfohlen, daß für die Optimierung der Sprintleistung das sprintspezifische Krafttraining auf die Bewegungsweite, den Bewegungsumfang konzentriert werden sollte (oder die Knie- und Hüftwinkel), in denen die einbezogenen Muskeln elektrisch und mechanisch aktiv sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Sport Kinetics '97
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Hamburg: Czwalina Verlag, 1998.- Vol. 1 Lectures, S. 90 - 94, 3 Abb., 14 Lit. (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft; Bd. 98)
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 98
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel