Effects of competition on cortisol and testosterone concentrations and on state anxiety
(Auswirkungen von Wettkämpfen auf Kortisol- und Testosteronkonzentration und auf den Angstzustand)
Polnische Spitzenfechter wurden während eines simulierten Wettkampfs (n=6), einem internationalen Wettkampf (IT; n=6) und während der Europameisterschaft (EC; n=7) untersucht. Sowohl die Kortisolkonzentration vor als auch nach dem Wettkampf waren bei beiden Wettkämpfen gleich und signifikant niedriger (P<0.05) als bei den EM. Das Niveau des Angstzustands war bei allen Testgruppen vor dem Wettkampf gleich. Bei den Werten nach dem Wettkampf hatten die Fechter aus der IT-Gruppe, die ihren Wettkampf verloren hatten, einen um 30 Prozent höheren Wert. Bei den IT- und EC-Sportlern, die eine Medaille erkämpfen konnten, wurde im Vergleich zu den Sportlern ohne Medaillengewinn ein höherer Testosteronwert festgestellt. Es wurde die Schlussfolgerung gezogen, dass bei Fechtern durch hohe Testosteronwerte die Chancen steigen, bei bedeutenden Wettkämpfen erfolgreich zu sein. Ihre Kortisolkonzentration vor dem Wettkampf hatte keine Beziehung zu ihrem Angstniveau.
© Copyright 1998 Coaching & Sport Science Journal. Società Stampa Sportiva. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Kampfsportarten |
| Veröffentlicht in: | Coaching & Sport Science Journal |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Rom
1998
|
| Jahrgang: | 3 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 19-21 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |